Pressemitteilung

Protest gegen ungebetene Gäste

  • 23.01.2026

Einen sogenannten „Mandatsrägerkongress“ plant die AfD für Samstag, den 24. Januar 2026 in Mülheim an der Ruhr. Das Bündnis „Mülheim stellt sich quer“, dem auch der Kirchenkreis An der Ruhr angehört, nimmt dies zum Anlass, klarzustellen: „Dieses Treffen ist in unserer Stadt unerwünscht, denn Mülheim an der Ruhr ist eine friedliche, vielfältige und tolerante Stadt.“

Das Bündnis trat im Jahr 2019 zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung, als die AfD ihren Wahlkampfauftakt in der Mülheimer Stadthalle beging. Damals hatte „Mülheim stellt sich quer“ erfolgreich zu einem breiten zivilgesellschaftlichen Protest aufgerufen. Zur größten Demonstration in der jüngeren Mülheimer Stadtgeschichte kam es Anfang 2024. Über 7000 Bürger*innen gingen auf die Straße für Demokratie, Vielfalt und Toleranz.

Nadia Khalaf, eine der Sprecherin des Bündnisses, ist es stets wichtig zu betonen, dass sich innerhalb der Organisation weit über Parteigrenzen hinaus Menschen, Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Initiativen u.v.m. engagieren.

„Es ist sehr bedauerlich, dass die zumindest in Teilen gesichert rechtsextreme AfD gerade unsere schöne und vielfältige Stadt ausgewählt hat, um ihre Mandatsträger an einem Ort zusammenzubringen“, sagt Khalaf mit Blick auf die geplante Veranstaltung. „Aber wir nehmen dies zum Anlass, um an das Folgende zu erinnern: Wir verurteilen Faschismus, Rechtsextremismus und rechtsradikales Gedankengut aufs Schärfste und werden unsere Demokratie hiervor verteidigen. In Mülheim an der Ruhr ist kein Platz für Demokratiefeindlichkeit und jegliche Form des Extremismus!“

Text: Mülheim stellt sich quer

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