„Suche Frieden und jage ihm nach“, lautet die Losung für das nun beginnende neue Kirchenjahr. Diese Aufforderung ist „gerade jetzt besonders aktuell“, hob Superintendent Gerald Hillebrand in seiner Ansprache zum Neujahrsempfang im Kirchenkreis An der Ruhr hervor. „Die Suche nach dem Frieden muss bei mir selber beginnen“, rief Superintendent Hillebrand die Gäste im Mülheimer Haus der Evangelischen Kirche auf „und ich hoffe, dass sich möglichst Viele um diesen Frieden bemühen. Genau davon handelt das Evangelium, das wir zu Weihnachten verkünden. Gott lädt uns zum Frieden ein, in dem wir uns so akzeptieren, wie wir sind.“ Wer selber im Frieden mit sich sei, so Superintendent Hillebrand, sei in der Lage, auch Andere wertzuschätzen und auch im Anderen „den von Gott bejahten Menschen zu sehen.“ Für den Frieden entscheidend sei es, im Gegenüber immer auch Menschen mit eigenen Bedürfnissen zu erkennen, ohne gleich zu fragen ,Was nehmen ,die‘ mir weg?‘. „Frieden beginnt in jeder Gemeinde, in allen Orten in der Stadt, wo Menschen sich wahrnehmen und einander wertschätzen“, so Superintendent Hillebrand. „Ich wünsche mir, dass wir die Hoffnung darauf in das Jahr 2019 hineintragen und immer wieder Zeichen des Friedens setzen.“
- Annika Lante
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