Zur Tagung der Kreissynode lädt der Kirchenkreis An der Ruhr am Freitag, 13. November, und Samstag, 14. November 2026, ins Haus der Evangelischen Kirche (Altenhof) ein.
Bei ihrer Herbsttagung wählen die Abgeordneten des Mülheimer Kirchenparlamente neue Mitglieder des Kreissynodalvorstandes für die Position der Assessorin (Kandidatin: Pfarrerin Birgit Meinert-Tack) sowie für die Position des / der ersten und zweiten stellvertretenden Skriba (Kandidat*innen: Pfarrer Guido Möller und Pfarrerin Lisa Schönrock). Außerdem erwartet die Synodalen ein Sachstandsbericht zur Konsolidierung des kreiskirchlichen Haushalts. Auf der Tagesordnung stehen ferner Berichte über die erste Mülheimer Pop-up-Hochzeit und über den Partnerschaftsbesuch in Daressalam / Tansania. Außerdem wird die regionale Kinder-, Jugend- & Familienarbeit für gehörlose und hörgeschädigte Menschen vorgestellt. Zur Beschlussfassung werden eine neue Geschäftsordnung für die Kreissynode, ein Gleichstellungskonzept für den Kirchenkreis sowie eine Aufstockung des Stammkapitals für das Diakoniewerk Arbeit & Kultur vorgelegt.
Regulär zur Herbstsynode steht auch der Jahresbericht des Superintendenten auf der Tagesordnung. Superintendent Michael Manz wird seinen Bericht am Freitagabend halten. Auf der Tagesordnung steht turnusgemäß auch die Verabschiedung der Haushaltspläne für das kommende Jahr.
Die Synode tagt öffentlich. Die Tagung beginnt am Freitag, 13. November, 17 Uhr, mit einem Abendmahlsgottesdienst im Haus der Ev. Kirche (Eingang über den Innenhof, Althofstraße 9), es predigt Pfarrerin Karla Unterhansberg. Die Konstituierung der Kreissynode erfolgt ab ca. 19 Uhr im Haus der Ev. Kirche / Altenhof und wird am Samstag, 14. November, ab 9 Uhr fortgesetzt.
Stichwort: Synode
Die Kreissynode tagt mindestens einmal, oft zweimal im Jahr und ist das höchste Entscheidungsgremium, das „Parlament“, eines jeden Kirchenkreises. Zu den Synodalen zählen alle Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie weitere gewählte Mitglieder aus den Gemeindepresbyterien (von den Gemeindegliedern gewählte Leitungsgremien). Die Synodalen entscheiden unter anderem über kreiskirchliche Finanzen, erarbeiten auch gemeinsame theologische und sozialethische Stellungnahmen und können Anträge an die Landessynode stellen. Die Synode verhandelt öffentlich. Zum Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr zählen rund 37.000 Gemeindeglieder.

