Der Kern bleibt erhalten: Das Diakonische Werk ist stark für andere, setzt sich mit seinem bewährten Team, mit seinen Abteilungen und Einrichtungen für Mülheimer:innen in verschiedensten Lebenslagen und für eine soziale Stadtgesellschaft ein. Ab 01.01.2026 geschieht das unter neuem Namen und mit einer neuen Betriebsform. Die Diakonisches Werk Mülheim an der Ruhr gGmbH nimmt mit dem neuen Jahr seinen Dienst auf und setzt damit nahtlos die Arbeit des bisherigen „Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr“ fort.
Birgit Hirsch-Palepu leitet weiterhin als Geschäftsführerin die Geschicke der Mülheimer Diakonie und schaut auf eine spannende und auch sehr arbeitsreiche Zeit zurück, in der der Betriebsübergang von ihr federführend vorbereitet wurde: „Wir haben uns zwei Jahre lang intensiv vorbereitet und dabei auch die Chance genutzt, Bewährtes auf den Prüfstand zu stellen und interne Abläufe zu hinterfragen. Das Ziel aller Entscheidungen war stets, die neue Diakonisches Werk Mülheim an der Ruhr gGmbH zukunftsfähig aufzustellen.“
Diese Änderungen werden die meisten der vom Diakonischen Werk begleiteten Menschen jedoch gar nicht merken, betreffen sie doch vor allem interne und verwaltungstechnische Abläufe. Die bestehenden Beratungs- und Betreuungsangebote der sieben Abteilungen plus dem Evangelischen Betreuungsverein e.V. bleiben weiterhin unverändert bestehen. Dazu gehören die Soziale Arbeit an Schulen mit unter anderem der OGS- und VGS-Betreuung, die Evangelische Beratungsstelle für Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikte, die Jugend- und Familienhilfe, die Wohnungsnotfallhilfe, die Integrationsfachschule und der Jugendmigrationsdienst, die Gemeinwesenarbeit in Styrum, die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle „Ambulatorium“, die Stationäre Suchttherapeutische Einrichtung „TWG Mülheim“ und die verschiedenen Angebote der Wohnungslosenhilfe (Ambulante Gefährdetenhilfe).

„Ich freue mich sehr, dass wir alle Mitarbeitenden – und es sind fast 300 – in die neue gGmbH übernehmen konnten. Dies ist ein deutliches Zeichen der Kontinuität und der Zugehörigkeit, die unsere Dienstgemeinschaft bei der Diakonie Mülheim ausmacht“, betont Birgit Hirsch-Palepu, der seit 01.01.2026 Bereichsleiter Malte Stöß und Verwaltungsleiterin Ellen Hirsch als Prokuristen zur Seite stehen. „Für die von uns betreuten Menschen in allen Altersgruppen und verschiedenen Lebenslagen bedeutet das zudem Stabilität und Verlässlichkeit.“
Eben dies sind für die Geschäftsführerin zwei sehr wichtige Worte: Denn mit der Diakonisches Werk Mülheim an der Ruhr gGmbH wird sie die bestehenden Partnerschaften in Stadt, Region und darüber hinaus zuverlässig und nachhaltig fortführen. „Wir bleiben ein verlässlicher Teil des lokalen Hilfenetzwerkes. Das Diakonische Werk versteht sich weiterhin als Teil von Kirche und der Mülheimer Stadtgesellschaft.“ Und so freut sich Birgit Hirsch-Palepu auf alle Herausforderungen, die nun als Geschäftsführerin auf sie zukommen – auf bekannte wie auf neue gleichermaßen: „Der Start der gGmbH ist ein kleiner Neuanfang, der ganz viel Bekanntes enthält. Und ich schaue mit Freude und Zuversicht auf alles, was kommt.“
