Julian Kock: Ein Möglich-Macher für die Jugendarbeit

Das Jugendreferat im Kirchenkreis An der Ruhr wird ab sofort verstärkt durch Julian Kock. Der 28-Jährige vertritt als Jugendreferent Bert Walther während dessen Abwesenheit.

Julian Kock kennt die evangelische Jugend Mülheim schon aus der Perspektive eines Ehrenamtlers. Als Jugendlicher hat er sich in Broich-Saarn und später in der Lukaskirchengemeinde eingebracht, dort war er Presbyter und Vorsitzender des Jugendausschusses der Gemeinde. „Das Tolle an Jugendarbeit ist für mich, dass jeder mitmachen kann“, erklärt der Gemeindepädagoge sein Ideal. „Keiner ist besser oder schlechter, bei uns geht es auch nicht darum, dass man Leistung zeigen muss wie vielleicht im Sportverein. Auch finanzielle Hürden soll es nicht geben für eine Teilnahme, dafür setze ich mich ein.“

Julian Kock

Bislang hat Julian Kock in der Kirchengemeinde Linnep Jugendarbeit gemacht und im Kirchenkreis Düsseldorf das offene Jugendzentrum „Im Hinterhof“ geleitet. „Hier in Mülheim wird sich meine Tätigkeit mehr im Hintergrund abspielen“, schaut er voraus. „Ich verstehe mich als Unterstützer aus dem Hintergrund, ich bin Dienstleister für die hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen in den Gemeinden und natürlich auch für alle Ehrenamtlichen. Wenn jemand zu mir kommt mit einer guten Idee, dann schaue ich, wie wir das gemeinsam verwirklichen können. Ich helfe anderen, ihre Projekte in der Jugendarbeit umzusetzen.“

Nach einem Start mit der Jugendpräsenz beim Festival „Voll die Ruhr“ steht für Julian Kock nun viel Einarbeitung auf dem Programm. „Ich werde ich der nächsten Zeit viele Menschen und Strukturen neu kennen lernen.“ Wenn der Jugendreferent nicht in seinem Büro in der Althofstraße ist, dann trifft man ihn vielleicht auf der Ruhr, als begeisterter Paddler ist er für die Mülheimer Ski- und Kanu-Freunde unterwegs.

  • 17.6.2024
  • Annika Lante
  • Red